Die verschiedenen Arten der Dachbegrünung
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Die Grundstückspreise steigen, die Gärten werden immer kleiner und die die naturnahen Flächen schrumpfen. Mittlerweile ist jeder achte Quadratmeter in Deutschland zubetoniert. Mit einem begrünten Dach können Sie der Natur etwas zurückgeben und zudem die Bauwerke visuell aufwerten. Eine Dachbegrünung ist daher die ideale Ausgleichsmaßnahme. Hierbei unterscheidet man zwei Arten der Dachbegrünung.

Die Intensivbegrünung von Dächern

Intensive Dachbegrünung wird vorwiegen bei Dachgärten und benutzten Dächern verwendet. Hier geht es nicht nur um eine möglichst effiziente Begrünung sondern auch um Schönheit und Pflanzenvielfalt. Bei der Intensivbegrünung wird das Dachsubstrat dicker als 20 cm aufgetragen. Durch diese dicke Substratschicht können bei der Dachbegrünung auch Pflanzen verwendet werden, welche hinsichtlich Wasser- und Nährstoffversorgung anspruchsvoll sind. Die intensive Dachbegrünung ist aufgrund ihrer nahezu uneingeschränkten Pflanzenvielfalt und der regelmäßigen Nutzung der Dachfläche mit einer bodengebundenen Grün- oder Gartenfläche vergleichbar. Allerdings braucht eine Intesivbegrünung sehr viel Pflege.

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Die Extensivbegrünung von Dächern


Extensive Dachbegrünungen kommen vorwiegend bei nicht benutzbaren Dachflächen zum Einsatz. Wie z.B. größeren Flachdächern, Fabrikhallen, Schrägdächern aber auch bei Garagen und Carports. Hier müssen die Pflanzen mit sehr viel weniger Substrat auskommen (Schichtdicken von 7 bis 12 cm), wodurch ihre Wasserversorgung stark eingeschränkt ist. Aufgrund der extremen Standorte müssen die verwendeten Pflanzenarten anspruchslos, anpassungsfähig und regenerationsfähig sein. Entscheidend ist hierbei, dass die Pflanzen sowohl trocken- als auch frostresistent sind. Die Dachpflanzen wuchern nicht und brauchen daher so gut wie keine Pflege.

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